Author Archives: Brigitte Järmann

Kreative Abstimmungskampagne für Marktplatz

marktplatzkampagneAus heiterem Sockel meldete sich Ende Dezember 2014 der Humanist, Reformator und (Ur-)Alt-Bürgermeister Vadian via Twitter. Dies wirbelte in der Gallusstadt einigen Staub auf, der sich insbesondere auf den Blättern der lokalen Medien niederschlug. Nach rund 350 Tweets und gut 140 Followern war am 4. Februar 2015 die Katze aus dem Sack: Hinter Vadians Gezwitscher stand das überparteiliche Komitee „Marktplatz: Ja!“. Genauer gesagt Stefan Grob, der die Befürworter-Kampagne zur Stadt-St.Galler Abstimmung über die Neugestaltung von Bohl, Marktplatz und Blumenmarkt am 8. März entwickelte und leitete. Aufgabe und zugleich Herausforderung war es, mit einem kleinen Budget einen hohen PR-Effekt zu erzielen. Dies gelang mit viel strategischer Kreativität. Vadians Getwitter war dabei nur ein Teil davon. Der Aufbau des Komitees und das Mobilisieren der Mitglieder, Aktivitäten auf dem Marktplatz sowie flankierende PR-Massnahmen wie Webauftritt mit Wettbewerb, Medienarbeit und Streumittel wie Flyer und Plakate in verschiedenen Formaten bildeten die Grundpfeiler der Kampagne. Auch wenn sich das Stimmvolk letzten Endes gegen die Abstimmungsvorlage des Stadtrates zur Neugestaltung von Bohl, Marktplatz und Blumenmarkt entschied – das Komitee darf dennoch glückliche Gewinner vermelden: Der Wettbewerb unter www.marktplatz-ja.ch bescherte der Siegerin einen Einkaufsgutschein im Wert von CHF 100.—Franken für den Bauernmarkt, der Erlös aus dem Obst- und Gemüseverkauf im Rahmen der Standaktionen des Komitees ging an die Schweizer Tafel der Stiftung Hoffnung für Menschen in Not.

 

Die Complecta war für folgende Aufgaben verantwortlich:
– Entwicklung der Kampagne
– Aufbau eines breit abgestützten Komitees und Beratung
– Webauftritt
– Social-Media-Strategie mit Betreuung Facebook-Fanseite und Twitter
– Klassische Medienarbeit
– Konzept, Text und Gestaltung sämtlicher Unterlagen
– Begleitung diverser Aktivitäten
– Management der Administration

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ELO – Interview für Fachmagazin

Digitale Systeme, die Anstelle sperriger Papierarchive treten, sind bei Unternehmen und in Verwaltungen schon seit geraumer Zeit auf dem Vormarsch. Die Vorteile von Enterprise Content Management (ECM) sind denn auch zahlreich. Beispielsweise sparen sie Büroflächen, die für das Aufbewahren von Unterlagen nötig wären, und Zeit für die Suche falsch abgelegter Dokumente. Zudem ermöglichen sie eine klare, übersichtliche Struktur sowie einen raschen Zugriff auf relevante Inhalte.
Dabei entwickeln sich die verschiedenen ECM-Lösungen laufend weiter, werden vielseitiger in der Prozessverarbeitung und Anwendung und das Sortiment der Software ist auf die individuellen Bedürfnisse von Unternehmen und Anwender abgestimmt. Zudem reagieren die ECM-Innovationen auf die rasant wachsenden Möglichkeiten in der digitalen Datenverarbeitung und mobilen Kommunikationstechniken.
Moderne ECM-Lösungen gibt es etwa bei der ELO Digital Office CH AG. Dem Unternehmen ist es ein Anliegen, seine Kompetenzen verschiedenen Zielgruppen wirksam vermitteln zu können. Dafür zählt ELO auf das Know-how und die Erfahrungen der Complecta. Seit 2014 verfassen wir regelmässig Fachbeiträge zu verschiedenen IT-Themen und ermöglichen ELO eine kontinuierliche Präsenz in relevanten Fachzeitschriften. Vor kurzem haben wir uns mit Helmar Steinmann, Niederlassungsleiter bei ELO, über die Trends von ECM-Lösungen unterhalten und das Interview im Professional Computing publiziert.

Hier geht’s zum Beitrag:
Fachartikel im Professional Computing 1/15

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Porsche Times zum Jahresende

Cover PT 4_14Viermal pro Jahr erscheint das Kundenmagazin von Porsche Schweiz AG. Die Complecta GmbH ist jeweils mit der Textkreation und -redaktion der Regionalausgabe für St.Gallen betraut. Nebst einem bunten Mix aus Reportagen, Hintergrundinfos und Tipps stehen in der Dezemberausgabe 2014 die Highlights des Jahres im Zentrum. Eines davon ist der Titel „Business Excellence Partner“, mit dem das Porsche Zentrum St.Gallen für die Qualität seiner Arbeit ausgezeichnet wurde. Wir gratulieren recht herzlich und freuen uns jetzt schon auf die spannenden Themen für das Jahr 2015.

Mehr aus der St.Galler Porsche Welt finden Sie hier
Porsche_Times Dezember 2014

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Siebtes Vorsorgemagazin der St.Galler Kantonalbank realisiert

Cover Vivanti 214

Seit 2011 wird die Complecta jeweils zweimal im Jahr mit der Redaktion des Vorsorgemagazin Vivanti der St.Galler Kantonalbank betraut. In einem bunten Mix aus Reportagen, Interviews und Tipps liefert das Magazin Hintergrundwissen zu den Themen Vorsorgen, Pensionierung, Wohnen in Alter, Erben und Vererben. Jedes Vivanti enthält auch ein Interview mit einer bekannten Persönlichkeit aus Wirtschaft, Politik oder Gesellschaft. Für die neueste Ausgabe haben wir mit Dr. Edgar Oehler, ehemaliger Patron der AFG Arbonia-Forster-Holding AG, gesprochen. Trotz seines Alters von 72 Jahren erwarb er kurz vor unserem Treffen den chinesischen Teils der STI Surface Technologies. Mittlerweile hat er die ganze STI-Gruppe von deren ehemaligen Besitzerin, der AFG, gekauft. Statt ein geruhsames Rentnerdasein auch nur in Erwägung zu ziehen, gibt Oehler beruflich nochmals Vollgas.
Daneben haben wir ein Gespräch mit der Erbrechtsspezialistin Dr. iur. Tamara Völk geführt und dabei festgestellt, wie komplex eine Nachlassverwaltung ist, die sowohl den juristischen als auch den ganz persönlichen Anforderungen der Erben gerecht wird.

Zu den Aufgaben der Complecta für das Kundenmagazin gehören:

– Redaktions- und Seitenkonzept mit Themenauswahl
– Leitung der Redaktionssitzung / Chefredaktion
– Interviews mit Kundinnen und Kunden, Fachleuten und Promis
– Fotografen-Briefing
– Textkreation und Schlussredaktion

Hier finden Sie das aktuelle Vivanti_0214

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Buchempfehlungen März 2014

Jugendliche gezielt ansprechen

Die Studienarbeit, die diesem Buch zugrunde liegt, stammt zwar aus dem Jahr 2001. Sie ist aber dennoch aktuell. Zum einen, weil die Märkte weitgehend gesättigt sind, zum anderen, weil deshalb Markt- und Abnehmer orientierte Strategien nötig sind, um sich gegenüber der Konkurrenz einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Jugendliche sind als Zielgruppe für viele Produkte und Dienstleistungen interessant. In diesem Buch stehen die Jugendlichen in Zentrum. Der Autor definiert diese Gruppe, macht sie fassbar und zeigt Ansatzpunkt für das Marketing auf.

„Jugendliche als Zielgruppe – Jugendszenen als Ansatzpunkt für das Marketing“ von Carsten Dauster. Grin Verlag; ISBN 978-3656301516

 

 

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Förderverein OstSinn: Enkeltauglichkeit als Konzept

bild ostsinnSeit 2009 gibt der Förderverein OstSinn in St.Gallen aktuellen Trends und der damit verbundenen Suche nach Projekten für eine enkeltaugliche Entwicklung Raum. Zum 5. Vereinsjahr lanciert OstSinn unter dem Motto „Wandel verstehen. Zukunft gestalten.“ eine öffentliche Veranstaltungsreihe. Die Complecta GmbH wurde als Agentur für die flankierenden, kommunikativen Massnahmen ausgewählt. Die Auftaktveranstaltung der Jubiläumsreihe ist am 20. Februar. Dazu haben wir vor kurzem Flyer, Plakate, Internetauftritt und Inserate realisiert und die Veranstaltung via Medieninformationen angekündigt. Im August 2014 endet die Jubiläumsreihe mit insgesamt fünf aufeinander abgestimmten Veranstaltungen.
Bei allen Massnahmen sticht der Begriff „enkeltauglich“ deutlich ins Auge. Aber was heisst das eigentlich? Enkeltauglich meint nichts anderes als der zwar geläufige, aber bereits deutlich abgenutzte Begriff „nachhaltig“. Für die Veranstaltungsreihe zum 5. Vereinsjahr haben wir „enkeltauglich“ deshalb ganz bewusst als Kampagnen-Aufhänger verwendet. Dank dieser Kommunikationsstrategie kann sich OstSinn deutlich von den üblichen „08-15-Nachhaltigkeits-Events“ abheben.

Zu den Aufgaben der Complecta GmbH für die Veranstaltungsreihe von OstSinn gehören:
– Kommunikationskonzept
– Entwicklung Schlüsselbegriff und Motto
– Planung und Umsetzung einer Jubiläumswebsite
– Interview Referenten
– Medieninformationen und -einladungen
– Textkreation und -redaktion Flyer, Plakate und Inserate

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Vivanti-Magazin Edition Nr. 5

vivanti 5 bildDie Zeit vergeht wie im Flug. Dies merken wir vor allem dann, wenn wir kurz innehalten und eines unserer Projekte Revue passieren lassen. Beispielsweise das Vorsorgemagazin Vivanti der St.Galler Kantonalbank: Aktuell ist die 5. Ausgabe unter der Leitung des Redaktionsteams und der Chefredaktion von Stefan Grob beziehungsweise der Complecta erschienen.

Wie bei den vorhergehenden Ausgaben kommen auch diesmal wieder Persönlichkeiten des öffentlichen Interesses zu Wort. Das ist spannend für die Leser. Aber zuerst einmal für die Complecta. Für die neueste Ausgabe besuchten wir den Nationalrat und zweimaligen Bundesratskandidaten Hansjörg Walter auf seinem Greuthof im thurgauischen Wängi. Ganz nach seiner bodenständigen, volksnahen Manier, erzählte er von der Verantwortungen, die er als Politiker, als Landwirt, als Ehemann, Vater und Grossvater trägt und wie er den Wechsel zwischen den Welten meistert, in denen er agiert. Ein scharfer Beobachter der demografischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklung in der Schweiz ist der der Ökonom und Publizist Beat Kappeler. Im Interview nahm er Stellung zur Zukunft der Altersvorsorge.
Das Magazin richtet sich an die Kundinnen und Kunden der Altersgruppe 50+ der St.Galler Kantonalbank. Ziel des Vorsorge-Magazins ist es, Hintergrundwissen zu den Themen Pensionierung, Wohnen im Alter und Erbschaft zur Verfügung zu stellen.

Zu den Aufgaben der Complecta GmbH für das Kundenmagazin gehören:
– Redaktions- und Seitenkonzept mit Themenauswahl
– Leitung der Redaktionssitzung / Chefredaktion
– Interviews mit Kundinnen und Kunden, Fachleuten und Promis
– Fotografen-Briefing
– Textkreation und Schlussredaktion

Das aktuelle Vivanti können Sie hier herunterladen

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Pressefotografie – Pflicht bei jeder Medienarbeit

Swiss press foto 12
Ein Bild sagt bekanntlich mehr als 1000 Worte. Zugegeben, wir haben nicht nachgezählt. Unbestritten ist jedoch, dass ein Foto mehr Informationen und Emotionen vermittelt als die Beschreibung eines Ereignisses. Deshalb gehören Pressefotos zu jeder Medienarbeit. Doch was ist ein gutes Bild, was braucht es, um beachtet zu werden und welche Bilder sind für welche Textgattung geeignet?

In der Pressefotografie lässt sich die Bildwirkung über die sogenannten RAS-Punkte (Retikuläres Aktivierungssystem) ermitteln. Dazu gehören Emotionen, Neues, Ungewohntes oder Spezielles, Leid und Tod. Ein gutes Pressebild erfüllt mindestens einen dieser Punkte.
Die Wahrnehmung und die Interpretation eines Bildes hängen aber auch von anderen Faktoren ab. Was ist auf dem Bild zu sehen, was lässt sich nur erahnen? Welche Perspektive nimmt der Betrachter ein, wie ist die Bildkomposition aufgebaut, wie das Verhältnis von Flächen, Linien und Symmetrien oder der Einsatz von Licht und Farben? Sie alle erzeugen beim Betrachter eine ganz bestimmte Wirkung.
Das Wissen darüber lässt sich in der Unternehmenskommunikation gezielt einsetzen. Deshalb gehören die Fotografie, der Aufbau einer Bildwelt und die Wahl der für die jeweiligen Kommunikationsmittel geeigneten Fotos in professionelle Hände. Denn je ausdrucksstärker ein Foto, desto länger bleiben das Bild und der Zusammenhang, in dem es steht, im Gedächtnis haften. Soweit die Theorie.

Ausgezeichnete Pressefotos
In der Praxis finden sich unter den Schweizer Pressebildern des Jahres, die von der Fondation Reinhardt von Gaffenried, eine Stiftung zur Förderung und Unterstützung des lokalen schweizerischen Medienschaffens, jeweils im Herbst ausgezeichnet werden, die besten Beispiele dafür, wie ausdrucksstarke Bilder aussehen können. Etwa das „Swiss Press Photo 12“ (siehe oben), das im Zusammenhang mit dem Busunglück in Siders im Kanton Wallis entstand – und zwar noch bevor das Ausmass der Katastrophe bekannt war. Dass dabei 28 Menschen starben, darunter 22 Schulkinder aus Belgien und den Niederlanden, davon ist auf dem Siegerbild nichts zu sehen. Doch der ausgeleuchtete Tunneleingang, der landende Helikopter und die eintreffenden Rettungskräfte, die das Foto eingefangen hat, sprechen eine deutliche Sprache und lassen keinen Zweifel darüber, dass sich im Tunnel etwas ganz Schreckliches zugetragen hatte.

Geben Sie Ihrer Botschaft ein Gesicht
Über eine Katastrophe müssen Unternehmen glücklicherweise selten berichten. Dennoch sollte auch in der Unternehmenskommunikation die Bildsprache mehr als einen rein informativen Charakter beinhalten. Wenn es etwa um ein soeben patentiertes Produkt geht, dann können Sie der entsprechenden Pressemitteilung zwar ein Foto desselben beilegen. Mehr Aussagekraft erhalten Sie aber, wenn darauf ein oder mehrere Menschen abgebildet sind, die das Produkt anwenden. Zum einen, weil ein solches Foto neben dem Design auch Informationen über die Verwendung des Produktes vermittelt, zum anderen, weil Menschen mehr Emotionen wecken als Gegenstände es vermögen.

Welches Bild für welchen Zweck?
Darüber hinaus entscheidet die Art der Berichterstattung darüber, welche Bilder und Aufnahmetechnik gefragt sind. Für eine Medieninformation mit Nachrichtencharakter steht die Authentizität im Vordergrund. Nachbesserungen, Inszenierungen mit künstlerischem Anspruch und ein einseitiger Fokus sind hier Tabu. Zur Illustration einer Medieninfo braucht es in der Regel nur ein einziges Bild, das aber möglichst viele Informationen liefert, die mit dem Text korrespondieren. Doch auch wenn am Ende nur ein Foto die Medieninfo flankiert – stellen Sie den Redaktionen immer eine kleine Auswahl (inklusive entsprechende Bildlegenden) zur Verfügung. Erstens unterstützen Sie damit die Medienschaffenden in ihrem Anspruch einer individuellen Berichterstattung. Zweitens verhindern Sie, dass überall dasselbe Bild zu sehen ist, wenn mehrere Medien ihre Pressemeldung aufgreifen.
Im Gegensatz zu einer Medieninformation, werden Reportagen mit mehreren Fotos illustriert, die jeweils aber nur für einzelne Abschnitte im Text stehen – sei dies ein Erlebnisbericht, sei dies bei der Beschreibung von Arbeitsabläufen.
Für eine Imagebroschüre, den Webauftritt oder für Kundenmailings haben die ästhetische Inszenierung und die Symbolkraft einer Bildwelt, die sich wie aus einem Guss über die ganze Serie erstrecken, gegenüber einer informativ aber eher nüchtern gehaltenen Illustration Vorrang. Aufgabe einer seriellen Bildwelt ist es, das Image eines Unternehmens respektive das Markenerlebnis zu unterstützen.

Fazit
Ein Foto erhöht die Aufmerksamkeit und vermittelt innerhalb nur eines Wimpernschlags eine Fülle von Informationen, Eindrücken und Assoziationen. Und weil bekanntlich der erste Eindruck zählt, bedürfen in der Unternehmenskommunikation die Wahl von Sujets, der Aufbau einer Bildwelt und die fotografische Technik absolute Professionalität. Wir helfen Ihnen gerne weiter – in beratender Funktion, in konzeptioneller Hinsicht oder bei der Vermittlung eines für Sie geeigneten Pressefotografen.

Checkliste Pressebild
– Emotionen, Neues, Ungewohntes oder Spezielles, Leid und Tod – ein gutes Pressefoto erfüllt mindestens eines dieser Kriterien.
– Menschen sind emotionaler als Sachen.
– Lassen sie die Menschen nicht posieren, sondern zeigen Sie sie in Aktion.
– Bieten Sie den Medien eine Bildauswahl in Hoch- und Querformat an.
– Zeigen Sie das Motiv aus verschiedenen Perspektiven.
– Versehen Sie die einzelnen Bilder mit einer spannenden Legende.

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Gelungene PR-Aktion: Schwan stirbt für Greenpeace

Greenpeace Aktion: Der in Öl sterbende Schwan

Seit zwei Jahren kämpft Greenpeace gegen die Gelüste der Ölkonzerne nach den Erdölvorräten in der Arktis. Insbesondere der Energiemulti Gazprom aus Putins Russland steht im Visier der Umweltaktivisten. Nach der folgenreichen Aktion vor einer Ölplattform und dem Versuch, während eines UEFA-Spiels in Basel ein Transparent am Dach des St.-Jakob-Parkes aufzuhängen, hat Greenpeace am 19. Oktober in Zürich mit dem „sterbenden Schwan“ einen weiteren Coup gegen Gazprom gelandet – und damit eine PR-Aktion nach Lehrbuch realisiert.

Greenpeace ist ja bekannt für die Entschlossenheit und den Mut seiner Aktivisten. Dass aber nicht nur internationale Aktionen mit direkter Konfrontation in David-gegen-Goliath-Manier mediale Aufmerksamkeit erregen, hat Greenpeace Schweiz am Samstagabend, dem 19.10.13, vor der Zürcher Tonhalle bewiesen. Kurz vor Beginn eines Konzertes aus der Reihe „Classical Highlights“, hinter der Gazprom als Sponsor auftritt, empfing eine Balletttänzerin und Greenpeace-Aktivistin die Konzertbesucher mit einer etwas eigenwilligen Neuinterpretation des Balletts „Schwanensee“. Dabei endete der Tanz der weissgekleideten Ballerina effektvoll in einer mit Melasse inszenierten Öllache. Diese Aktion in Zürich ist Teil der internationalen Kampagne, in der Greenpeace den Schutz des Ökosystems in der Arktis fordert.

Mediale Aufmerksamkeit im ganzen Land
Die Bilder des besudelten, verklebt und verendeten „Schwans“ gingen bereits am Tag darauf, am Sonntag, durch die Online-Plattformen der Schweizer Medien: St.Galler Tagblatt, Tages Anzeiger, Blick, 20Minuten, etc. Damit erzielte der Protesttanz nicht nur beim verdutzten Publikum in Zürich, sondern schweizweit viel Aufmerksamkeit; und die Umweltorganisation bewies einmal mehr ihr gutes Verständnis von PR und (viralem) Marketing. Die Idee ist raffiniert, themenorientiert mit einer unmissverständlichen Botschaft, professionell aufgezogen und emotional inszeniert.
Eine Guerilla-Aktion ist natürlich nicht nur für NGOs, sondern auch für Unternehmen interessant, die etwas Wichtiges zu sagen haben, ein breites Publikum ansprechen und in Erinnerung bleiben möchten. Wir freuen uns, wenn wir für Ihre Kampagne einige kreative Vorschläge machen dürfen.

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Mit Sponsoring ein Statement setzen

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Sponsoring ist eine feine Sache, von der beide Seiten profitieren: Der Gesponsorte erhält eine finanzielle Zuwendung, Dienst- oder Sachleistungen. Im Gegenzug profitiert der Sponsor von einem Imagetransfer und präsentiert sich seinen Zielgruppen in einem emotionalen Umfeld. Vorausgesetzt, die Wahl des Sponsorings, die Strategie und die flankierenden Massnahmen werden sorgfältig geplant, organisiert, umgesetzt und kontrolliert.

Das Sponsoring gilt zwar als eine Sonderwerbeform, die nicht zum Pflichtprogramm gehört. Es peilt aber dieselben Ziele an wie die klassische Marketing-Kommunikation: Es soll die Bekanntheit von Produkten, Marken und Unternehmen steigern und das Image positiv beeinflussen. Dabei hat ein Sponsoring gegenüber anderen Massnahmen den Vorteil, dass es eine ins Visier genommene Zielgruppe praktisch ohne Streuverlust direkt anspricht und der finanzielle Aufwand dabei verhältnismässig tief ist. Deshalb ist ein Sponsoring gerade auch für KMUs interessant.
Zur Wahl stehen Organisationen und Personen im sozialen, im ökologischen oder kulturellen Bereich. Dabei treten Sponsor und Gesponserter als gleichberechtigte Partner auf, deren Leistungen und Gegenleistungen schriftlich vereinbart werden.

Prüfe, wer sich als Sponsor bindet
An einem Anlass oder Auftritt des Gesponserten wird der Sponsor als solcher prominent genannt. Für eine erfolgreiche Sponsoring-Partnerschaft ist eine intensive, flankierende Öffentlichkeitsarbeit dennoch Pflicht. Die Medien spielen dabei eine wichtige Rolle, sie sind Multiplikatoren mit grosser Reichweite. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollten jedoch Investitionen in ein Sponsoring hinsichtlich Effizienz und Effektivität genau prüfen. Exakte Angaben darf man dabei aber nicht erwarten. Zum einen, weil sich der Nutzen für den Sponsor erst in einem mittelbaren Zeitrahmen einstellt und nicht eindeutig bezifferbar ist. Zum anderen, weil sich bei der Erfolgskontrolle keine scharfe Trennlinie zwischen den Kommunikations-Instrumenten und –Massnahmen ziehen lässt. Langzeitstudien in den USA belegen jedoch, dass Unternehmen, welche die Endverbraucher anpeilen, ein Jahr nach dem Sponsoring eine deutlichen Anstieg von Umsatz und Nettogewinn vorweisen.
Mit einem karitativen Sponsoring beispielsweise kann ein Unternehmen seine soziale Verantwortung demonstrativ übernehmen, was insbesondere in Zeiten zunehmend kritischer Konsumentenstimmen ein starkes Signal setzt. Match entscheiden ist, dass der Gesponserte zur Unternehmensphilosophie, zum Produkt, zur Marke und zur Zielgruppe des Unternehmens passt.

Berater, Planer, Organisator und Sponsor
Die Complecta GmbH hat viel Erfahrung in der Beratung, Konzeption und Kommunikation von Sponsoring-Projekten. Sie unterstützt Unternehmen bei der Wahl eines geeigneten Sponsoring-Partners, hilft gemeinnützigen Organisationen bei der Suche nach Sponsoren, arbeitet Sponsoring-Konzepte aus und setzt sämtliche kommunikative Massnahmen um.
Darüber hinaus tritt die Complecta regelmässig ebenfalls als Sponsor auf. Beispielsweise für das Kunstprojekt des Vereins Kinderrechte Ostschweiz, bei dem im Jahr 2011 im monatlichen Rhythmus insgesamt 12 Kunstschaffende aus der Ostschweiz je eines der Kinderrechte aus der UNO-Kinderrechtskonvention auf ihre Weise interpretierten und an Vernissagen der Öffentlichkeit präsentierten. Ein Jahr danach gab der Verein Kinderrechte Ostschweiz einen Fotokalender heraus, für den vier renommierte Fotografen Bildserien beisteuerten. Die Complecta GmbH unterstützte den Verein Kinderrechte Ostschweiz einerseits in der Konzeption und Organisation beider Projekte, andererseits engagierte sie sich als Dienstleistungssponsor im Bereich Kommunikation. Ziel dieser Aktionen war es, die elementaren Kinderrechte in der öffentlichen Wahrnehmung besser zu verankern. Weitere Informationen dazu finden Sie auf Facebook.
Ein etwas aktuelleres Projekt, an dem sich die Complecta beteiligte, war der karitative Event „Benefit-Performance“ am Ferrari-Treff in St.Gallen vom 23. Juni 2013. Hierbei unterstützte die Complecta die Organisatoren bei der Evaluation gemeinnütziger Organisationen (Kinderkrebshilfe Schweiz, Elterngruppe Ostschweiz), denen die Einnahmen der den Besuchern angebotenen Rundfahrten im Ferrari zu Gute kamen und leistete die flankierenden kommunikativen Massnahmen im Rahmen eines Sponsorings. Mehr darüber finden Sie hier.

Und was liegt Ihnen am Herzen? Welche Werte vertreten Sie als Unternehmer, welche als Vereinsmitglied oder Privatperson? Mit einem Sponsoring haben Sie ein ideales Instrument in der Hand, gegenüber der Öffentlichkeit ein Statement zu setzen und mediale Aufmerksamkeit zu gewinnen. Ob Sie ein Sponsoring übernehmen möchten, einen Sponsor suchen, die Projektleitung oder einzelne kommunikative Massnahmen auslagern möchten  – wir helfen Ihnen gerne dabei.

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