Author Archives: Brigitte Järmann

Vivanti-Magazin Edition Nr. 5

vivanti 5 bildDie Zeit vergeht wie im Flug. Dies merken wir vor allem dann, wenn wir kurz innehalten und eines unserer Projekte Revue passieren lassen. Beispielsweise das Vorsorgemagazin Vivanti der St.Galler Kantonalbank: Aktuell ist die 5. Ausgabe unter der Leitung des Redaktionsteams und der Chefredaktion von Stefan Grob beziehungsweise der Complecta erschienen.

Wie bei den vorhergehenden Ausgaben kommen auch diesmal wieder Persönlichkeiten des öffentlichen Interesses zu Wort. Das ist spannend für die Leser. Aber zuerst einmal für die Complecta. Für die neueste Ausgabe besuchten wir den Nationalrat und zweimaligen Bundesratskandidaten Hansjörg Walter auf seinem Greuthof im thurgauischen Wängi. Ganz nach seiner bodenständigen, volksnahen Manier, erzählte er von der Verantwortungen, die er als Politiker, als Landwirt, als Ehemann, Vater und Grossvater trägt und wie er den Wechsel zwischen den Welten meistert, in denen er agiert. Ein scharfer Beobachter der demografischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklung in der Schweiz ist der der Ökonom und Publizist Beat Kappeler. Im Interview nahm er Stellung zur Zukunft der Altersvorsorge.
Das Magazin richtet sich an die Kundinnen und Kunden der Altersgruppe 50+ der St.Galler Kantonalbank. Ziel des Vorsorge-Magazins ist es, Hintergrundwissen zu den Themen Pensionierung, Wohnen im Alter und Erbschaft zur Verfügung zu stellen.

Zu den Aufgaben der Complecta GmbH für das Kundenmagazin gehören:
– Redaktions- und Seitenkonzept mit Themenauswahl
– Leitung der Redaktionssitzung / Chefredaktion
– Interviews mit Kundinnen und Kunden, Fachleuten und Promis
– Fotografen-Briefing
– Textkreation und Schlussredaktion

Das aktuelle Vivanti können Sie hier herunterladen

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Pressefotografie – Pflicht bei jeder Medienarbeit

Swiss press foto 12
Ein Bild sagt bekanntlich mehr als 1000 Worte. Zugegeben, wir haben nicht nachgezählt. Unbestritten ist jedoch, dass ein Foto mehr Informationen und Emotionen vermittelt als die Beschreibung eines Ereignisses. Deshalb gehören Pressefotos zu jeder Medienarbeit. Doch was ist ein gutes Bild, was braucht es, um beachtet zu werden und welche Bilder sind für welche Textgattung geeignet?

In der Pressefotografie lässt sich die Bildwirkung über die sogenannten RAS-Punkte (Retikuläres Aktivierungssystem) ermitteln. Dazu gehören Emotionen, Neues, Ungewohntes oder Spezielles, Leid und Tod. Ein gutes Pressebild erfüllt mindestens einen dieser Punkte.
Die Wahrnehmung und die Interpretation eines Bildes hängen aber auch von anderen Faktoren ab. Was ist auf dem Bild zu sehen, was lässt sich nur erahnen? Welche Perspektive nimmt der Betrachter ein, wie ist die Bildkomposition aufgebaut, wie das Verhältnis von Flächen, Linien und Symmetrien oder der Einsatz von Licht und Farben? Sie alle erzeugen beim Betrachter eine ganz bestimmte Wirkung.
Das Wissen darüber lässt sich in der Unternehmenskommunikation gezielt einsetzen. Deshalb gehören die Fotografie, der Aufbau einer Bildwelt und die Wahl der für die jeweiligen Kommunikationsmittel geeigneten Fotos in professionelle Hände. Denn je ausdrucksstärker ein Foto, desto länger bleiben das Bild und der Zusammenhang, in dem es steht, im Gedächtnis haften. Soweit die Theorie.

Ausgezeichnete Pressefotos
In der Praxis finden sich unter den Schweizer Pressebildern des Jahres, die von der Fondation Reinhardt von Gaffenried, eine Stiftung zur Förderung und Unterstützung des lokalen schweizerischen Medienschaffens, jeweils im Herbst ausgezeichnet werden, die besten Beispiele dafür, wie ausdrucksstarke Bilder aussehen können. Etwa das „Swiss Press Photo 12“ (siehe oben), das im Zusammenhang mit dem Busunglück in Siders im Kanton Wallis entstand – und zwar noch bevor das Ausmass der Katastrophe bekannt war. Dass dabei 28 Menschen starben, darunter 22 Schulkinder aus Belgien und den Niederlanden, davon ist auf dem Siegerbild nichts zu sehen. Doch der ausgeleuchtete Tunneleingang, der landende Helikopter und die eintreffenden Rettungskräfte, die das Foto eingefangen hat, sprechen eine deutliche Sprache und lassen keinen Zweifel darüber, dass sich im Tunnel etwas ganz Schreckliches zugetragen hatte.

Geben Sie Ihrer Botschaft ein Gesicht
Über eine Katastrophe müssen Unternehmen glücklicherweise selten berichten. Dennoch sollte auch in der Unternehmenskommunikation die Bildsprache mehr als einen rein informativen Charakter beinhalten. Wenn es etwa um ein soeben patentiertes Produkt geht, dann können Sie der entsprechenden Pressemitteilung zwar ein Foto desselben beilegen. Mehr Aussagekraft erhalten Sie aber, wenn darauf ein oder mehrere Menschen abgebildet sind, die das Produkt anwenden. Zum einen, weil ein solches Foto neben dem Design auch Informationen über die Verwendung des Produktes vermittelt, zum anderen, weil Menschen mehr Emotionen wecken als Gegenstände es vermögen.

Welches Bild für welchen Zweck?
Darüber hinaus entscheidet die Art der Berichterstattung darüber, welche Bilder und Aufnahmetechnik gefragt sind. Für eine Medieninformation mit Nachrichtencharakter steht die Authentizität im Vordergrund. Nachbesserungen, Inszenierungen mit künstlerischem Anspruch und ein einseitiger Fokus sind hier Tabu. Zur Illustration einer Medieninfo braucht es in der Regel nur ein einziges Bild, das aber möglichst viele Informationen liefert, die mit dem Text korrespondieren. Doch auch wenn am Ende nur ein Foto die Medieninfo flankiert – stellen Sie den Redaktionen immer eine kleine Auswahl (inklusive entsprechende Bildlegenden) zur Verfügung. Erstens unterstützen Sie damit die Medienschaffenden in ihrem Anspruch einer individuellen Berichterstattung. Zweitens verhindern Sie, dass überall dasselbe Bild zu sehen ist, wenn mehrere Medien ihre Pressemeldung aufgreifen.
Im Gegensatz zu einer Medieninformation, werden Reportagen mit mehreren Fotos illustriert, die jeweils aber nur für einzelne Abschnitte im Text stehen – sei dies ein Erlebnisbericht, sei dies bei der Beschreibung von Arbeitsabläufen.
Für eine Imagebroschüre, den Webauftritt oder für Kundenmailings haben die ästhetische Inszenierung und die Symbolkraft einer Bildwelt, die sich wie aus einem Guss über die ganze Serie erstrecken, gegenüber einer informativ aber eher nüchtern gehaltenen Illustration Vorrang. Aufgabe einer seriellen Bildwelt ist es, das Image eines Unternehmens respektive das Markenerlebnis zu unterstützen.

Fazit
Ein Foto erhöht die Aufmerksamkeit und vermittelt innerhalb nur eines Wimpernschlags eine Fülle von Informationen, Eindrücken und Assoziationen. Und weil bekanntlich der erste Eindruck zählt, bedürfen in der Unternehmenskommunikation die Wahl von Sujets, der Aufbau einer Bildwelt und die fotografische Technik absolute Professionalität. Wir helfen Ihnen gerne weiter – in beratender Funktion, in konzeptioneller Hinsicht oder bei der Vermittlung eines für Sie geeigneten Pressefotografen.

Checkliste Pressebild
– Emotionen, Neues, Ungewohntes oder Spezielles, Leid und Tod – ein gutes Pressefoto erfüllt mindestens eines dieser Kriterien.
– Menschen sind emotionaler als Sachen.
– Lassen sie die Menschen nicht posieren, sondern zeigen Sie sie in Aktion.
– Bieten Sie den Medien eine Bildauswahl in Hoch- und Querformat an.
– Zeigen Sie das Motiv aus verschiedenen Perspektiven.
– Versehen Sie die einzelnen Bilder mit einer spannenden Legende.

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Gelungene PR-Aktion: Schwan stirbt für Greenpeace

Greenpeace Aktion: Der in Öl sterbende Schwan

Seit zwei Jahren kämpft Greenpeace gegen die Gelüste der Ölkonzerne nach den Erdölvorräten in der Arktis. Insbesondere der Energiemulti Gazprom aus Putins Russland steht im Visier der Umweltaktivisten. Nach der folgenreichen Aktion vor einer Ölplattform und dem Versuch, während eines UEFA-Spiels in Basel ein Transparent am Dach des St.-Jakob-Parkes aufzuhängen, hat Greenpeace am 19. Oktober in Zürich mit dem „sterbenden Schwan“ einen weiteren Coup gegen Gazprom gelandet – und damit eine PR-Aktion nach Lehrbuch realisiert.

Greenpeace ist ja bekannt für die Entschlossenheit und den Mut seiner Aktivisten. Dass aber nicht nur internationale Aktionen mit direkter Konfrontation in David-gegen-Goliath-Manier mediale Aufmerksamkeit erregen, hat Greenpeace Schweiz am Samstagabend, dem 19.10.13, vor der Zürcher Tonhalle bewiesen. Kurz vor Beginn eines Konzertes aus der Reihe „Classical Highlights“, hinter der Gazprom als Sponsor auftritt, empfing eine Balletttänzerin und Greenpeace-Aktivistin die Konzertbesucher mit einer etwas eigenwilligen Neuinterpretation des Balletts „Schwanensee“. Dabei endete der Tanz der weissgekleideten Ballerina effektvoll in einer mit Melasse inszenierten Öllache. Diese Aktion in Zürich ist Teil der internationalen Kampagne, in der Greenpeace den Schutz des Ökosystems in der Arktis fordert.

Mediale Aufmerksamkeit im ganzen Land
Die Bilder des besudelten, verklebt und verendeten „Schwans“ gingen bereits am Tag darauf, am Sonntag, durch die Online-Plattformen der Schweizer Medien: St.Galler Tagblatt, Tages Anzeiger, Blick, 20Minuten, etc. Damit erzielte der Protesttanz nicht nur beim verdutzten Publikum in Zürich, sondern schweizweit viel Aufmerksamkeit; und die Umweltorganisation bewies einmal mehr ihr gutes Verständnis von PR und (viralem) Marketing. Die Idee ist raffiniert, themenorientiert mit einer unmissverständlichen Botschaft, professionell aufgezogen und emotional inszeniert.
Eine Guerilla-Aktion ist natürlich nicht nur für NGOs, sondern auch für Unternehmen interessant, die etwas Wichtiges zu sagen haben, ein breites Publikum ansprechen und in Erinnerung bleiben möchten. Wir freuen uns, wenn wir für Ihre Kampagne einige kreative Vorschläge machen dürfen.

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Mit Sponsoring ein Statement setzen

BenefitPerformanceRoadshow

Sponsoring ist eine feine Sache, von der beide Seiten profitieren: Der Gesponsorte erhält eine finanzielle Zuwendung, Dienst- oder Sachleistungen. Im Gegenzug profitiert der Sponsor von einem Imagetransfer und präsentiert sich seinen Zielgruppen in einem emotionalen Umfeld. Vorausgesetzt, die Wahl des Sponsorings, die Strategie und die flankierenden Massnahmen werden sorgfältig geplant, organisiert, umgesetzt und kontrolliert.

Das Sponsoring gilt zwar als eine Sonderwerbeform, die nicht zum Pflichtprogramm gehört. Es peilt aber dieselben Ziele an wie die klassische Marketing-Kommunikation: Es soll die Bekanntheit von Produkten, Marken und Unternehmen steigern und das Image positiv beeinflussen. Dabei hat ein Sponsoring gegenüber anderen Massnahmen den Vorteil, dass es eine ins Visier genommene Zielgruppe praktisch ohne Streuverlust direkt anspricht und der finanzielle Aufwand dabei verhältnismässig tief ist. Deshalb ist ein Sponsoring gerade auch für KMUs interessant.
Zur Wahl stehen Organisationen und Personen im sozialen, im ökologischen oder kulturellen Bereich. Dabei treten Sponsor und Gesponserter als gleichberechtigte Partner auf, deren Leistungen und Gegenleistungen schriftlich vereinbart werden.

Prüfe, wer sich als Sponsor bindet
An einem Anlass oder Auftritt des Gesponserten wird der Sponsor als solcher prominent genannt. Für eine erfolgreiche Sponsoring-Partnerschaft ist eine intensive, flankierende Öffentlichkeitsarbeit dennoch Pflicht. Die Medien spielen dabei eine wichtige Rolle, sie sind Multiplikatoren mit grosser Reichweite. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollten jedoch Investitionen in ein Sponsoring hinsichtlich Effizienz und Effektivität genau prüfen. Exakte Angaben darf man dabei aber nicht erwarten. Zum einen, weil sich der Nutzen für den Sponsor erst in einem mittelbaren Zeitrahmen einstellt und nicht eindeutig bezifferbar ist. Zum anderen, weil sich bei der Erfolgskontrolle keine scharfe Trennlinie zwischen den Kommunikations-Instrumenten und –Massnahmen ziehen lässt. Langzeitstudien in den USA belegen jedoch, dass Unternehmen, welche die Endverbraucher anpeilen, ein Jahr nach dem Sponsoring eine deutlichen Anstieg von Umsatz und Nettogewinn vorweisen.
Mit einem karitativen Sponsoring beispielsweise kann ein Unternehmen seine soziale Verantwortung demonstrativ übernehmen, was insbesondere in Zeiten zunehmend kritischer Konsumentenstimmen ein starkes Signal setzt. Match entscheiden ist, dass der Gesponserte zur Unternehmensphilosophie, zum Produkt, zur Marke und zur Zielgruppe des Unternehmens passt.

Berater, Planer, Organisator und Sponsor
Die Complecta GmbH hat viel Erfahrung in der Beratung, Konzeption und Kommunikation von Sponsoring-Projekten. Sie unterstützt Unternehmen bei der Wahl eines geeigneten Sponsoring-Partners, hilft gemeinnützigen Organisationen bei der Suche nach Sponsoren, arbeitet Sponsoring-Konzepte aus und setzt sämtliche kommunikative Massnahmen um.
Darüber hinaus tritt die Complecta regelmässig ebenfalls als Sponsor auf. Beispielsweise für das Kunstprojekt des Vereins Kinderrechte Ostschweiz, bei dem im Jahr 2011 im monatlichen Rhythmus insgesamt 12 Kunstschaffende aus der Ostschweiz je eines der Kinderrechte aus der UNO-Kinderrechtskonvention auf ihre Weise interpretierten und an Vernissagen der Öffentlichkeit präsentierten. Ein Jahr danach gab der Verein Kinderrechte Ostschweiz einen Fotokalender heraus, für den vier renommierte Fotografen Bildserien beisteuerten. Die Complecta GmbH unterstützte den Verein Kinderrechte Ostschweiz einerseits in der Konzeption und Organisation beider Projekte, andererseits engagierte sie sich als Dienstleistungssponsor im Bereich Kommunikation. Ziel dieser Aktionen war es, die elementaren Kinderrechte in der öffentlichen Wahrnehmung besser zu verankern. Weitere Informationen dazu finden Sie auf Facebook.
Ein etwas aktuelleres Projekt, an dem sich die Complecta beteiligte, war der karitative Event „Benefit-Performance“ am Ferrari-Treff in St.Gallen vom 23. Juni 2013. Hierbei unterstützte die Complecta die Organisatoren bei der Evaluation gemeinnütziger Organisationen (Kinderkrebshilfe Schweiz, Elterngruppe Ostschweiz), denen die Einnahmen der den Besuchern angebotenen Rundfahrten im Ferrari zu Gute kamen und leistete die flankierenden kommunikativen Massnahmen im Rahmen eines Sponsorings. Mehr darüber finden Sie hier.

Und was liegt Ihnen am Herzen? Welche Werte vertreten Sie als Unternehmer, welche als Vereinsmitglied oder Privatperson? Mit einem Sponsoring haben Sie ein ideales Instrument in der Hand, gegenüber der Öffentlichkeit ein Statement zu setzen und mediale Aufmerksamkeit zu gewinnen. Ob Sie ein Sponsoring übernehmen möchten, einen Sponsor suchen, die Projektleitung oder einzelne kommunikative Massnahmen auslagern möchten  – wir helfen Ihnen gerne dabei.

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Buchempfehlungen August 2013

pr und pressefibel

Erfolgreiche Medienarbeit für Ein- und Aufsteiger

Von einer regionalen Organisation bis zum global tätigen Unternehmen – wer auf dem Markt beachtet werden möchte, kommt an der Medienarbeit und einer professionellen Kommunikation nicht vorbei. Kenntnisse in den Grundlagen der PR, über die Medienlandschaft und über den Aufbau eines Medienkonzeptes sind Match entscheidend für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit.
„Die PR- und Pressefibel“ bietet Orientierung und Praxiswissen, speziell auf Ein- und Aufsteiger zugeschnitten.

„Die PR- und Pressefibel“ von Norbert Schulz-Bruhdoel und Katja Fürstenau, 6. vollständig überarbeite Auflage, Frankfurter Allgemeine Buch, ISBN 978-3-95601-013-2

 

Gefühle für Marken entwickeln

marken müssen regeln brechen

Marketingkampagnen zielen darauf ab, die Aufmerksamkeit der Konsumenten auf ein Produkt oder eine Marke zu lenken. Wer sich in Zeiten von Informationsgesellschaft und Werbeflut an alten Konzepten orientiert, versinkt jedoch unbeachtet in der Werbeflut. Marketingkampagnen müssen heute mehr leisten als griffige Slogans, die crossmedial den Konsumenten auf Schritt und Tritt folgen. Denn nur, wenn sie sich von der Masse abheben, Markenwelten erzeugen und mit Emotionen aufladen, werden sie überhaupt noch wahrgenommen. Das Buch „Marken müssen bewusst Regeln brechen, um anders zu sein“ zeigt auf, wie der erst 21jährige Autor in Marken denkt und mit frischem Wind belebt.

„Marken müssen bewusst Regeln brechen, um anders zu sein“ von Dominc Multerer, GABAL, ISBN-10- 3869365129, ISBN-13: 9783869365121ampagnen

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Imageflyer und Webauftritt für regioConcept AG

regioConcept Flyer

Die regioConcept AG in Herisau, ein Spin-Off der ETH Zürich, unterstützt Behörden auf kommunaler und kantonaler Ebene sowie private Kunden in allen Fragen der Raum- und Verkehrsentwicklung.
Ein unabhängiges Team aus Planern, Architekten und Ingenieuren erstellt mit neuen Software-Tools Szenarien und Modelle zum Bevölkerungszuwachs, zum soziodemografischen Wandel, zur Infrastruktur, zu den öffentlichen Diensten sowie den Ansprüchen an Wirtschafts-, Wohn- und Erholungsräume.

Zunächst hat die regioConcept AG die Complecta GmbH mit der Gestaltung und Umsetzung eines spezifisch auf die Informationsbedürfnisse von Gemeinden zugeschnittenen Flyers beauftragt. Kurz darauf haben wir den Zuschlag für das Konzept und die Redaktion des Internetauftrittes von regioConcept erhalten, der den bisherigen ersetzen wird. Die neue Website soll noch in diesem Sommer aufgeschaltet werden.

Weitere Informationen unter:
www.regioconcept.ch

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Neue Ausgabe von Vivanti soeben erschienen

Cover_Vivanti4_SGKB_Juni2013Im aktuellen Vorsorgemagazin „Vivanti“ der St.Galler Kantonalbank geht es unter anderem um Verantwortung. Nebst spannenden Interviews finden die Leser viele Tipps zu den Themen Vorsorgen, Sparen, Erben und Vererben, Wohnen und Pensionieren.

Die vierte Ausgabe von Vivanti ist soeben erschienen. Wie bei den vorhergehenden Ausgaben hat auch diesmal Stefan Grob die Leitung des Redaktionsteams und die Chefredaktion inne gehabt. Zum aktuellen Schwerpunktthema “Verantwortung wahrnehmen” interviewte die Complecta die St.Galler Spitzenköchin Vreni Giger vom „Vreni Giger‘s Jägerhof“, besuchte den Chefredaktor des GDI Trendmagazins Detlef Gürtler im renommierten Gottlieb Duttweiler Institut und sprach mit Martin Janssen, Finanzprofessor an der Universität Zürich.

Das Magazin richtet sich an die Kundinnen und Kunden der Altersgruppe 50+ der St.Galler Kantonalbank. Ziel des Vorsorge-Magazins ist es, Hintergrundwissen zu den Themen Pensionierung, Wohnen im Alter und Erbschaft zur Verfügung zu stellen.

Zu den Aufgaben der Complecta GmbH für das Kundenmagazin gehören:
– Redaktions- und Seitenkonzept mit Themenauswahl
– Leitung der Redaktionssitzung / Chefredaktion
– Interviews mit Kundinnen und Kunden, Fachleuten und Promis
– Fotografen-Briefing
– Textkreation und Schlussredaktion

Das aktuelle Vivanti zum Thema “Verantwortung wahrnehmen” können Sie hier herunterladen:
>Vivanti-Magazin, Juni 2013

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Mehr Gonzo im Marketing

gonzo-face-smashed

Das klassische Marketing das die 4 Ps Produkt, Preis, Platzierung und Promotion hochhält, sich stur an Marktforschungen orientiert und sauber gerasterte Zielgruppen mit sorgfältig aufeinander abgestimmten Werbeversprechen füttert, gilt in der Fachwelt als „State of the Art“. Aber ist diese klassische, massenmediale Werbung in Zeiten des Internets auch tatsächlich das erfolgversprechendste Modell?

Auf dem Reissbrett entstandene, theoretische Marketingkonzepte haben sicherlich ihre Daseinsberechtigung. Sie haben aber auch einige Haken: Abstrakt wie Statistiken, Prognosen und psychografische Segmentationen nun mal sind, liegt ihre Trefferquote in der realen Welt oft weit unterhalb der Vorstellungen. Zudem sind die sauber ausformulierten Werbebotschaften im Endeffekt nichts anderes als von Unternehmen an die Kundschaft gerichtete Vorgaben, wie sich diese verhalten sollte. Blöd nur, dass die Angesprochenen ihren eigenen Willen haben. Und die in den Marketingkonzepten formulierten Ziele sind ihnen sowieso Wurst.
Von der (abgehobenen) Führungsetage von Unternehmen, die den globalen Massenmarkt anpeilt, darf man sicherlich nicht erwarten, dass sie ihre Kundschaft mit ihren Bedürfnissen persönlich kennt. Insofern ist die Aufteilung in Segmente mit personalisierter Ansprache nicht verkehrt. Wenn sich Unternehmen aber stur an ihre strategischen Modelle halten, verlieren sie schnell den Bezug zur individualisierten Gesellschaft – Menschen mit eigenen Meinungen, die sie via Social-Media-Plattformen in die Welt hinaus posaunen. Was wiederum manche Unternehmen wortwörtlich aus dem Konzept bringt.

Ungebetene Fangemeinde
Ein exemplarisches Beispiel dafür lieferte kürzlich Nutella. Haben Sie gewusst, dass jeweils am 5. Februar „World Nutella Day“ gefeiert wird? Nun gut, der „World Nutella Day“ hat keinen offiziellen Status. Zunächst existierte er nämlich nur im Internet, ausgerufen 2007 von Sara Rosso, einer in Italien lebenden amerikanischen Bloggerin. Mittlerweile hat der Ehrentag für die Nuss-Nougat-Crème auf Facebook rund 40‘800 Likes, knapp 7‘000 Anhänger folgen ihm auf Twitter.
Doch damit wäre es um ein Haar Schluss gewesen. Dem Hersteller von Nutella, die Ferrero International S.A., hat das Engagement des aktenkundig grössten Nutella-Fans nämlich gar nicht gefallen. Dies hat er Sara Rosso via Anwalt verlauten lassen und zur Untermauerung seiner Argumente eine Klage wegen unbefugten Verwendens von Markenzeichen und geistigem Eigentum zu Hilfe genommen. Nach einem Sturm der Entrüstung hat Ferrero die Klage schliesslich wieder zurückgezogen und zum Missverständnis erklärt. Zwar hat dies Marke und Unternehmen in schillernde Titel wie Time Magazine, The Huffington Post und 20 Minuten gebracht – dabei aber nur Kopfschütteln und Augenreiben verursacht.

Und die Moral der Geschichte?
Das Internet hat die Karten für die Werbewelt neu gemischt. Denn im Gegensatz zu den herkömmlichen Massenmedien, finden im WWW Dialog und Interaktion zwischen konsumierenden Usern und in Communities statt. Und weil diese Stimmen echt sind, haben sie mehr Gewicht als die von Unternehmen abgesonderten Werbebotschaften. Unternehmen tun gut daran, diesen Stimmen zuzuhören. Und diese ernst zu nehmen.
Darauf baut auch das von Wirtschaftsberater Christopher Locke entwickelte „Gonzo-Marketing“. Sein Konzept, das er liebevoll und selbstironisch als „Worst Practice“ bezeichnet, ist eine Absage an das blinde Vertrauen in Marktforschung und psychografische Segmentationen. Unter anderem, weil man die Daten, die man sich damit erhofft, in Internetforen bereits nach Interessen sortiert findet. Und sollten Sie beim Surfen durch die Foren auf einen Fan vom Kaliber Sara Rossos stossen, dann klagen Sie bitte nicht! Freuen Sie sich über den kostenlosen Markenbotschafter und beteiligen Sie sich persönlich und menschlich an der Community. Oder fragen Sie einfach uns. Die Complecta hat auf Social Media Plattformen und mit Gonzo-Marketing bereits viele Erfahrungen gesammelt.

Sind Sie bereit für etwas Gonzo im Marketing?

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Buchempfehlungen Juni 2013

Buchempfehlung 2

Smart Art Marketing
Eine Marketingkampagne die auffällt, erfordert viel Kreativität. Die Idee, von der Verkaufstaktik der Kunstszene zu lernen, liegt deshalb nahe, ist für viele Kommunikationsprofis aber trotzdem neu. Das Buch „Smart Art Marketing“ stellt originelle und innovative Beispiele vor, die zeigen, dass aussergewöhnliche Ideen oft mehr bewegen als ein grosses Werbebudget. Für Marketingexperten, die mit einer Marketingkampagne abseits ausgetretener Pfade Aufmerksamkeit erregen möchten, ist dieses Buch eine gute Inspirationsquelle und eine unterhaltsame Lektüre.

„Smart Art Marketing“ von Stefani Zobel, Lena Hartmann und Vanessa Gashi, GKS Fachverlag, ISBN-10: 3-9815509-0-0

 

buchempfehlung 1

So funktioniert Empfehlungsmarketing heute
Mundpropaganda ist das mächtigste Verkaufsinstrument. Doch wie werden aus Kunden Multiplikatoren? Zufriedenheit mit der Qualität und dem Service sind Voraussetzungen. Daneben gibt es aber eine ganze Reihe weiterer Massnahmen und Strategien, die den Weg für Weiterempfehlungen ebnen. Das Buch „So funktioniert Empfehlungsmarketing heute“ ist der überarbeitete und aktualisierte Nachfolger des Titels „Endlich Empfehlungen“.

„So funktioniert Empfehlungsmarketing heute“ von Roger Rankel und Marcus Neisen, Gabal Verlag, ISBN-10 3-86936-478-5

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Richtlinien für die gesellschaftliche Verantwortung von KMUs

Entrepreneurship

Gesellschaftliche Verantwortung – oder trendiger formuliert „Corporate Social Responsibility“ (CSR) – dient zur nachhaltigen Geschäftsentwicklung. Bei Grossunternehmen haben sich gewisse Richtlinien bereits durchgesetzt, während sie bei den KMUs noch in den Kinderschuhen stecken. Stefan Grob, Unternehmensberater und Kommunikationsfachmann, hat mit seiner Masterarbeit einen CSR-Leitfaden entwickelt, der auch in KMUs für ein CSR-Konzept eingesetzt werden kann.

Viele Menschen betrachten die Folgen einer globalisierten Marktwirtschaft mit Unbehagen. Boni-Exzesse bei Managern, die Zerstörung der ökologischen Lebensgrundlage, die zunehmenden sozialen Ungleichgewichte oder Kinderarbeit und Korruption – solche Ereignisse haben das Vertrauen der Gesellschaft in die Wirtschaft stark erschüttert. Als Gegenbewegung dazu taucht immer öfter der Begriff Corporate Social Responsibility auf. Er bezeichnet die freiwillige Übernahme von Verantwortung durch Organisationen in transparenter und ethischer Weise, um zur nachhaltigen Entwicklung, Gesundheit und Wohlfahrt der Gesellschaft beizutragen.
Dabei sollen die Bedürfnisse aller Anspruchsgruppen (Stakeholder) ausgewogen berücksichtigt werden. Dazu gehören Kunden, Mitarbeitende, Kapitalgeber, Konkurrenz, Partner und Lieferanten – aber auch der Staat, die Öffentlichkeit beziehungsweise die Medien sowie gemeinnützige Organisationen. Die Einbindung aller Aktivitäten in die Unternehmensstrategie und damit deren strategische Ausrichtung im Sinne eines CSR-Konzeptes schaffen Mehrwert und wirken sich positiv auf das Firmen- und Markenimage aus.

Leitfaden „verantwortliche Unternehmensführung für KMUs“ 

Ende 2010 hat die Internationale Normierungsorganisation (ISO) unter dem Begriff ISO 26’000 erstmals einen weltweit gültigen Leitfaden für Social Responsibility vorgelegt. Damit existiert eine konkrete, kultur- und länderübergreifend anerkannte Orientierung über unternehmensstrukturelle und -kulturelle Bedingungen, die ein ethisch gerechtfertigtes Verhalten ermöglichen. Da das Konzept ISO 26’000 für KMUs allerdings zu umfangreich ist, entwickelte Stefan Grob, Inhaber der Complecta GmbH, einen Leitfaden, der den praktischen Nutzen und die einfache Umsetzbarkeit speziell für KMUs in den Vordergrund stellt.
Ein KMU hat aufgrund seiner Flexibilität und Innovationskraft besonders gute Voraussetzungen, gesellschaftliche Verantwortung wahrzunehmen. Im Gegenzug profitiert das Unternehmen von höherer Motivation, Loyalität und Produktivität der Mitarbeitenden und einer besseren Reputation in der Öffentlichkeit. Das Vertrauen der Kundschaft und Lieferanten steigt, während die Gesellschaft das Engagement mit langfristiger Anerkennung lobt.
Der von Stefan Grob ausgearbeitete CSR-Leitfaden umfasst sieben Richtlinien, die der Unternehmensführung von KMUs als praktikables Managementsystem dienen.

1. Organisation und Strategie
Nur wenn die gesellschaftliche Verantwortung in der Unternehmensstrategie verankert ist, kann garantiert werden, dass CSR auch gelebt und umgesetzt wird. Besonders wichtig sind dabei folgende Fragen: Wurden die Gedanken zu CSR in Vision, Mission und Leitbild integriert? Macht die Bildung eines CSR-Teams Sinn oder reicht es, eine verantwortliche Person zu ernennen?

 2. Stakeholder
Der Einbezug und Dialog mit allen Anspruchsgruppen ist wichtig, weil dadurch Konflikte vermieden und Verständnis für das Unternehmen geschaffen werden können. Grundsätzlich soll man sich die Frage stellen: Wer könnte von der Unternehmenstätigkeit betroffen sein?

 3. Mitarbeiter
KMUs sind besonders geprägt von den einzelnen Mitarbeitenden. Verantwortungsvolle Unternehmensführung berücksichtigt und schützt die Bedürfnisse dieser und beantwortet Fragen wie: Ist der Arbeitsplatz sicher? Dabei gilt es, sowohl physische als auch psychologische Sicherheit zu garantieren. Besitzen Mitarbeitende ein Mitsprache- und Mitbestimmungsrecht? Können sie sich entwickeln?

 4. Kundenanliegen
Die Kundenanliegen gilt es strategisch zu erfassen und nachhaltig zu berücksichtigen. Dabei treten beispielsweise folgende Fragen auf: Welche Informationsbedürfnisse hat die Kundschaft? Sind die Produkte sicher? Können die Produkte negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Konsumenten haben? Fördern unsere Produkte einen nachhaltig orientierten Konsum?

 5. Faire Geschäftspraktiken
Die Beziehungen zu anderen Organisationen wie Lieferanten, Partnern oder Mitbewerbern und das Verhalten gegenüber diesen sollen fair sein. Darum muss Korruption in der gesamten Wertschöpfungskette verhindert werden. Konkret heisst das: Kartelle unterbinden und auch die Partner und Lieferanten zur gesellschaftlichen Verantwortung ermutigen.

 6. Umwelt
Unternehmerische Aktivitäten haben immer eine Auswirkung auf die Umwelt. Verantwortung für die Umwelt ist eine Bedingung für das Überleben und den Wohlstand der Menschen. Deshalb müssen sich Unternehmen die Fragen stellen: Wie reduzieren wir die Umweltbelastung? Was tragen wir dazu bei, Ressourcen nachhaltiger zu nutzen? Wie verhindern wir die Zerstörung natürlicher Lebensräume? Welchen Beitrag leisten wir, den Klimawandel abzuschwächen?

 7. Gemeinschaft
KMUs sind eng mit lokalen Gemeinschaften vernetzt. Darum ist der Dialog mit lokalen Gemeinschaften ein zentraler Bestandteil der gesellschaftlichen Verantwortung. Der Dialog kann durch Partnerschaften mit örtlichen Organisationen und Behörden erfolgen. Weiter sind Beteiligungen an öffentlichen Vereinigungen im Interesse des Gemeinwohls wichtig. Transparente Beziehungen zu Politikern und Behördenvertretern helfen hier genauso wie die Förderung von Bildung und Kultur. Regional besonders wichtig ist die Schaffung von Arbeitsplätzen und damit einhergehend der Wohlstand der Bevölkerung.


Nur wenn die gesellschaftliche Verantwortung glaubhaft, nachhaltig und konsequent umgesetzt wird, kann sie zum Erfolg eines Unternehmens beitragen. Die Realisierung dieser unternehmensspezifischen Massnahmen findet dabei im Alltag statt, sprich im operativen Bereich. Die Umsetzung sollte deswegen unbedingt mit dem Managementsystem verknüpft sein. Wird CSR in alle Unternehmensprozesse und Steuerungssysteme integriert, findet die gesellschaftliche Verantwortung in das Selbstverständnis Eingang.

Weitere Informationen:
Interessieren Sie sich für die Etablierung eines CSR-Konzeptes in Ihrem Unternehmen? Gerne zeigen wir Ihnen, wie Sie dabei erfolgreich vorgehen können.

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