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Förderverein OstSinn: Enkeltauglichkeit als Konzept

bild ostsinnSeit 2009 gibt der Förderverein OstSinn in St.Gallen aktuellen Trends und der damit verbundenen Suche nach Projekten für eine enkeltaugliche Entwicklung Raum. Zum 5. Vereinsjahr lanciert OstSinn unter dem Motto „Wandel verstehen. Zukunft gestalten.“ eine öffentliche Veranstaltungsreihe. Die Complecta GmbH wurde als Agentur für die flankierenden, kommunikativen Massnahmen ausgewählt. Die Auftaktveranstaltung der Jubiläumsreihe ist am 20. Februar. Dazu haben wir vor kurzem Flyer, Plakate, Internetauftritt und Inserate realisiert und die Veranstaltung via Medieninformationen angekündigt. Im August 2014 endet die Jubiläumsreihe mit insgesamt fünf aufeinander abgestimmten Veranstaltungen.
Bei allen Massnahmen sticht der Begriff „enkeltauglich“ deutlich ins Auge. Aber was heisst das eigentlich? Enkeltauglich meint nichts anderes als der zwar geläufige, aber bereits deutlich abgenutzte Begriff „nachhaltig“. Für die Veranstaltungsreihe zum 5. Vereinsjahr haben wir „enkeltauglich“ deshalb ganz bewusst als Kampagnen-Aufhänger verwendet. Dank dieser Kommunikationsstrategie kann sich OstSinn deutlich von den üblichen „08-15-Nachhaltigkeits-Events“ abheben.

Zu den Aufgaben der Complecta GmbH für die Veranstaltungsreihe von OstSinn gehören:
– Kommunikationskonzept
– Entwicklung Schlüsselbegriff und Motto
– Planung und Umsetzung einer Jubiläumswebsite
– Interview Referenten
– Medieninformationen und -einladungen
– Textkreation und -redaktion Flyer, Plakate und Inserate

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Vivanti-Magazin Edition Nr. 5

vivanti 5 bildDie Zeit vergeht wie im Flug. Dies merken wir vor allem dann, wenn wir kurz innehalten und eines unserer Projekte Revue passieren lassen. Beispielsweise das Vorsorgemagazin Vivanti der St.Galler Kantonalbank: Aktuell ist die 5. Ausgabe unter der Leitung des Redaktionsteams und der Chefredaktion von Stefan Grob beziehungsweise der Complecta erschienen.

Wie bei den vorhergehenden Ausgaben kommen auch diesmal wieder Persönlichkeiten des öffentlichen Interesses zu Wort. Das ist spannend für die Leser. Aber zuerst einmal für die Complecta. Für die neueste Ausgabe besuchten wir den Nationalrat und zweimaligen Bundesratskandidaten Hansjörg Walter auf seinem Greuthof im thurgauischen Wängi. Ganz nach seiner bodenständigen, volksnahen Manier, erzählte er von der Verantwortungen, die er als Politiker, als Landwirt, als Ehemann, Vater und Grossvater trägt und wie er den Wechsel zwischen den Welten meistert, in denen er agiert. Ein scharfer Beobachter der demografischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklung in der Schweiz ist der der Ökonom und Publizist Beat Kappeler. Im Interview nahm er Stellung zur Zukunft der Altersvorsorge.
Das Magazin richtet sich an die Kundinnen und Kunden der Altersgruppe 50+ der St.Galler Kantonalbank. Ziel des Vorsorge-Magazins ist es, Hintergrundwissen zu den Themen Pensionierung, Wohnen im Alter und Erbschaft zur Verfügung zu stellen.

Zu den Aufgaben der Complecta GmbH für das Kundenmagazin gehören:
– Redaktions- und Seitenkonzept mit Themenauswahl
– Leitung der Redaktionssitzung / Chefredaktion
– Interviews mit Kundinnen und Kunden, Fachleuten und Promis
– Fotografen-Briefing
– Textkreation und Schlussredaktion

Das aktuelle Vivanti können Sie hier herunterladen

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Erneut Porsche Kundenmagazin realisiert

Cover Porsche Times 2013Die Winterausgabe des Magazins “Porsche Times” ist da. In Text und Bild bringt es die Faszination Porsche auf den Punkt. So erfreut es seine Leser mit praktischen Tipps und spannenden Reportagen rund um den legendären Sportwagen aus Zuffenhausen. Dabei geht es nicht nur um viel PS und schönes Design, sondern auch um Tradition, Lifestyle und Genuss. Für die Regionalausgabe des Porsche Zentrums St.Gallen haben wir einmal mehr die Texte verfasst. In dieser Ausgabe: ein Artikel über die Wartung von Porsche Klassikern. Das vollständige PDF zum aktuellen Porsche Times finden Sie hier:

> Porsche_Times_St. Gallen 4/13

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Fachbeitrag für IT-Unternehmen ELO publiziert

ELO-Beitrag Seite 1E-Mails, Verträge, Präsentationen, Protokolle und vieles mehr: Die Zahl der Geschäftsdokumente wird immer grösser. Doch moderne Dokumenten-Management-Systeme (DMS) ermöglichen es, den Überblick zu behalten und effizient auf die einzelnen Dateien zuzugreifen und sie zu bearbeiten. Und das erst noch von unterwegs aus, zum Beispiel über Smartphones und Tablets. Moderne, sichere und rechtskonforme DMS-Lösungen gibt es etwa bei der ELO Digital Office CH AG. Dem Unternehmen ist es ein Anliegen, seine Kompetenzen verschiedenen Zielgruppen wirksam vermitteln zu können. Dafür zählt ELO auf das Know-how und die Erfahrung der Complecta. Wir haben für 2014 den Auftrag erhalten, ein Kommunikationskonzept zu erstellen und regelmässige Fachbeiträge zu verschiedenen IT-Themen zu verfassen. Und so ELO eine kontinuierliche Präsenz in relevanten Fachzeitschriften zu ermöglichen. Bereits im letzten Jahr haben wir für ELO erste Artikel realisiert, unter anderem im Professional Computing. Hier geht’s zum Beitrag:

Fachartikel im Professional Computing 4/13

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Pressefotografie – Pflicht bei jeder Medienarbeit

Swiss press foto 12
Ein Bild sagt bekanntlich mehr als 1000 Worte. Zugegeben, wir haben nicht nachgezählt. Unbestritten ist jedoch, dass ein Foto mehr Informationen und Emotionen vermittelt als die Beschreibung eines Ereignisses. Deshalb gehören Pressefotos zu jeder Medienarbeit. Doch was ist ein gutes Bild, was braucht es, um beachtet zu werden und welche Bilder sind für welche Textgattung geeignet?

In der Pressefotografie lässt sich die Bildwirkung über die sogenannten RAS-Punkte (Retikuläres Aktivierungssystem) ermitteln. Dazu gehören Emotionen, Neues, Ungewohntes oder Spezielles, Leid und Tod. Ein gutes Pressebild erfüllt mindestens einen dieser Punkte.
Die Wahrnehmung und die Interpretation eines Bildes hängen aber auch von anderen Faktoren ab. Was ist auf dem Bild zu sehen, was lässt sich nur erahnen? Welche Perspektive nimmt der Betrachter ein, wie ist die Bildkomposition aufgebaut, wie das Verhältnis von Flächen, Linien und Symmetrien oder der Einsatz von Licht und Farben? Sie alle erzeugen beim Betrachter eine ganz bestimmte Wirkung.
Das Wissen darüber lässt sich in der Unternehmenskommunikation gezielt einsetzen. Deshalb gehören die Fotografie, der Aufbau einer Bildwelt und die Wahl der für die jeweiligen Kommunikationsmittel geeigneten Fotos in professionelle Hände. Denn je ausdrucksstärker ein Foto, desto länger bleiben das Bild und der Zusammenhang, in dem es steht, im Gedächtnis haften. Soweit die Theorie.

Ausgezeichnete Pressefotos
In der Praxis finden sich unter den Schweizer Pressebildern des Jahres, die von der Fondation Reinhardt von Gaffenried, eine Stiftung zur Förderung und Unterstützung des lokalen schweizerischen Medienschaffens, jeweils im Herbst ausgezeichnet werden, die besten Beispiele dafür, wie ausdrucksstarke Bilder aussehen können. Etwa das „Swiss Press Photo 12“ (siehe oben), das im Zusammenhang mit dem Busunglück in Siders im Kanton Wallis entstand – und zwar noch bevor das Ausmass der Katastrophe bekannt war. Dass dabei 28 Menschen starben, darunter 22 Schulkinder aus Belgien und den Niederlanden, davon ist auf dem Siegerbild nichts zu sehen. Doch der ausgeleuchtete Tunneleingang, der landende Helikopter und die eintreffenden Rettungskräfte, die das Foto eingefangen hat, sprechen eine deutliche Sprache und lassen keinen Zweifel darüber, dass sich im Tunnel etwas ganz Schreckliches zugetragen hatte.

Geben Sie Ihrer Botschaft ein Gesicht
Über eine Katastrophe müssen Unternehmen glücklicherweise selten berichten. Dennoch sollte auch in der Unternehmenskommunikation die Bildsprache mehr als einen rein informativen Charakter beinhalten. Wenn es etwa um ein soeben patentiertes Produkt geht, dann können Sie der entsprechenden Pressemitteilung zwar ein Foto desselben beilegen. Mehr Aussagekraft erhalten Sie aber, wenn darauf ein oder mehrere Menschen abgebildet sind, die das Produkt anwenden. Zum einen, weil ein solches Foto neben dem Design auch Informationen über die Verwendung des Produktes vermittelt, zum anderen, weil Menschen mehr Emotionen wecken als Gegenstände es vermögen.

Welches Bild für welchen Zweck?
Darüber hinaus entscheidet die Art der Berichterstattung darüber, welche Bilder und Aufnahmetechnik gefragt sind. Für eine Medieninformation mit Nachrichtencharakter steht die Authentizität im Vordergrund. Nachbesserungen, Inszenierungen mit künstlerischem Anspruch und ein einseitiger Fokus sind hier Tabu. Zur Illustration einer Medieninfo braucht es in der Regel nur ein einziges Bild, das aber möglichst viele Informationen liefert, die mit dem Text korrespondieren. Doch auch wenn am Ende nur ein Foto die Medieninfo flankiert – stellen Sie den Redaktionen immer eine kleine Auswahl (inklusive entsprechende Bildlegenden) zur Verfügung. Erstens unterstützen Sie damit die Medienschaffenden in ihrem Anspruch einer individuellen Berichterstattung. Zweitens verhindern Sie, dass überall dasselbe Bild zu sehen ist, wenn mehrere Medien ihre Pressemeldung aufgreifen.
Im Gegensatz zu einer Medieninformation, werden Reportagen mit mehreren Fotos illustriert, die jeweils aber nur für einzelne Abschnitte im Text stehen – sei dies ein Erlebnisbericht, sei dies bei der Beschreibung von Arbeitsabläufen.
Für eine Imagebroschüre, den Webauftritt oder für Kundenmailings haben die ästhetische Inszenierung und die Symbolkraft einer Bildwelt, die sich wie aus einem Guss über die ganze Serie erstrecken, gegenüber einer informativ aber eher nüchtern gehaltenen Illustration Vorrang. Aufgabe einer seriellen Bildwelt ist es, das Image eines Unternehmens respektive das Markenerlebnis zu unterstützen.

Fazit
Ein Foto erhöht die Aufmerksamkeit und vermittelt innerhalb nur eines Wimpernschlags eine Fülle von Informationen, Eindrücken und Assoziationen. Und weil bekanntlich der erste Eindruck zählt, bedürfen in der Unternehmenskommunikation die Wahl von Sujets, der Aufbau einer Bildwelt und die fotografische Technik absolute Professionalität. Wir helfen Ihnen gerne weiter – in beratender Funktion, in konzeptioneller Hinsicht oder bei der Vermittlung eines für Sie geeigneten Pressefotografen.

Checkliste Pressebild
– Emotionen, Neues, Ungewohntes oder Spezielles, Leid und Tod – ein gutes Pressefoto erfüllt mindestens eines dieser Kriterien.
– Menschen sind emotionaler als Sachen.
– Lassen sie die Menschen nicht posieren, sondern zeigen Sie sie in Aktion.
– Bieten Sie den Medien eine Bildauswahl in Hoch- und Querformat an.
– Zeigen Sie das Motiv aus verschiedenen Perspektiven.
– Versehen Sie die einzelnen Bilder mit einer spannenden Legende.

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Ostschweiz am Sonntag: Mehr Platz für spannende Geschichten

Ostschweiz am SonntagSeit bald schon einem Jahr ist die Ostschweizer Medienlandschaft um eine Zeitung reicher: die Ostschweiz am Sonntag. Sie kommt jeden Sonntag gratis in alle Haushalte, die das St.Galler Tagblatt oder eines der regionalen Kopfblätter abonniert haben. Nebst mehr Lesekost eröffnen sich mit der Ostschweiz am Sonntag weitere Möglichkeiten für die Medienarbeit und die Werbung. Denn gerade Sonntagszeitungen sind schweizweit im Trend und geniessen bei der Leserschaft viel Aufmerksamkeit. Wir haben die neue Zeitung auf dem Radar und freuen uns, wenn Texte, die wir im Auftrag unserer Kunden verfasst haben, in der Ostschweiz am Sonntag veröffentlicht werden.
Die Zeitung informiert in den Hauptrubriken „Reflexe“, „Leben“ und „Sport“ über Personen, Geschichten und Ereignisse in der Ostschweiz. Haben auch Sie etwas zu erzählen? Über Ihr Unternehmen, Ihre Dienstleistungen und Produkte oder Ihre Mitarbeitenden? Wir beraten Sie gerne für eine erfolgreiche Medienarbeit.

Hier gibt’s mehr Informationen über die Ostschweiz am Sonntag:
> http://www.ostschweiz-am-sonntag.ch/

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Porsche Kundenmagazin realisiert

Cover Porsche Times 3_13

Die Herbstausgabe des Magazins “Porsche Times” ist da. In Text und Bild bringt es die Faszination Porsche auf den Punkt. So erfreut es seine Leser mit praktischen Tipps und spannenden Reportagen rund um den legendären Sportwagen aus Zuffenhausen. Dabei geht es nicht nur um viel PS und schönes Design, sondern auch um Tradition, Lifestyle und Genuss. Für die Regionalausgabe des Porsche Zentrums St.Gallen haben wir einmal mehr die Texte verfasst. Die professionellen Bilder dazu stammen von unserer Fotografin Frosan Akbarzada. In dieser Ausgabe: Ein Portrait über einen Pathologen und Porsche Fan, ein Artikel über Porsche Klassiker und anderes mehr. Das vollständige PDF zum aktuellen Porsche Times finden Sie hier:

> Porsche_Times_St.Gallen, Herbstausgabe (PDF)

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Gelungene PR-Aktion: Schwan stirbt für Greenpeace

Greenpeace Aktion: Der in Öl sterbende Schwan

Seit zwei Jahren kämpft Greenpeace gegen die Gelüste der Ölkonzerne nach den Erdölvorräten in der Arktis. Insbesondere der Energiemulti Gazprom aus Putins Russland steht im Visier der Umweltaktivisten. Nach der folgenreichen Aktion vor einer Ölplattform und dem Versuch, während eines UEFA-Spiels in Basel ein Transparent am Dach des St.-Jakob-Parkes aufzuhängen, hat Greenpeace am 19. Oktober in Zürich mit dem „sterbenden Schwan“ einen weiteren Coup gegen Gazprom gelandet – und damit eine PR-Aktion nach Lehrbuch realisiert.

Greenpeace ist ja bekannt für die Entschlossenheit und den Mut seiner Aktivisten. Dass aber nicht nur internationale Aktionen mit direkter Konfrontation in David-gegen-Goliath-Manier mediale Aufmerksamkeit erregen, hat Greenpeace Schweiz am Samstagabend, dem 19.10.13, vor der Zürcher Tonhalle bewiesen. Kurz vor Beginn eines Konzertes aus der Reihe „Classical Highlights“, hinter der Gazprom als Sponsor auftritt, empfing eine Balletttänzerin und Greenpeace-Aktivistin die Konzertbesucher mit einer etwas eigenwilligen Neuinterpretation des Balletts „Schwanensee“. Dabei endete der Tanz der weissgekleideten Ballerina effektvoll in einer mit Melasse inszenierten Öllache. Diese Aktion in Zürich ist Teil der internationalen Kampagne, in der Greenpeace den Schutz des Ökosystems in der Arktis fordert.

Mediale Aufmerksamkeit im ganzen Land
Die Bilder des besudelten, verklebt und verendeten „Schwans“ gingen bereits am Tag darauf, am Sonntag, durch die Online-Plattformen der Schweizer Medien: St.Galler Tagblatt, Tages Anzeiger, Blick, 20Minuten, etc. Damit erzielte der Protesttanz nicht nur beim verdutzten Publikum in Zürich, sondern schweizweit viel Aufmerksamkeit; und die Umweltorganisation bewies einmal mehr ihr gutes Verständnis von PR und (viralem) Marketing. Die Idee ist raffiniert, themenorientiert mit einer unmissverständlichen Botschaft, professionell aufgezogen und emotional inszeniert.
Eine Guerilla-Aktion ist natürlich nicht nur für NGOs, sondern auch für Unternehmen interessant, die etwas Wichtiges zu sagen haben, ein breites Publikum ansprechen und in Erinnerung bleiben möchten. Wir freuen uns, wenn wir für Ihre Kampagne einige kreative Vorschläge machen dürfen.

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Was eine gute Bildlegende ausmacht

Bilder spielen bekanntlich eine wichtige Rolle für Texte in Zeitungen, Mitarbeiter- und Kundenmagazinen, Newslettern usw. Sie wecken bei der Leserschaft Aufmerksamkeit. Aber was ist eigentlich mit den Bildlegenden? Braucht es sie überhaupt?

Exponierte Stellung im Artikel
Immerhin befinden sie sich an einer exponierten Stellung – umso mehr lohnt es sich, die Legenden mit Bedacht zu formulieren. Sie eignen sich, um eine zusätzliche Information zu transportieren oder dem Betrachter und Leser das dazugehörige Bild zu erklären. Damit Bildlegenden diese Funktion auch richtig wahrnehmen können, gilt es beim Verfassen ein paar wichtige Regeln zu beachten: So bestehen diese Texte idealerweise aus ein bis drei Sätzen. Sie sollten auf keinen Fall etwas zum Bild aussagen, was der Betrachter auf den ersten Blick selbst erkennt. Und sie sollten inhaltlich nicht wiederholen, was schon im Titel, Lead oder den Zwischentiteln des dazugehörigen Textes steht. Solche Doubletten langweilen den Leser und bringen ihm keinen Mehrwert.

Vollständige, kurze Sätze
Bildlegenden sind vollständige und sprachlich korrekte Sätze. Damit sie knackig wirken, sollten sie etwa zehn bis zwölf Wörter umfassen. Übrigens: Bildlegenden dürfen auch im Präsens abgefasst sein, obwohl der auf dem Foto festgehaltene Moment bereits Vergangenheit ist. Man nennt dies das „Stilistische Präsens“.

Ein Beispiel für eine knackige Bildlegende finden Sie in diesem Beispiel aus dem VIVANTI-Vorsorgemagazin der St.Galler Kantonalbank:

Beispiel Bildlegende

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Finito klassisches Marketing?

mobile-internet-hero

Einige sagen stets: Früher war alles besser. Stimmt das, oder etwa doch nicht? Naja, da hat wohl jeder seine ganz eigene Sicht der Dinge. Etwas ist jedoch klar: Es gibt Bereiche im Leben, die sich rasend schnell verändern. Das Internet gehört zum Beispiel dazu: Google, Facebook, Xing, Twitter, Doodle, Dropbox, Instagram und wie die vielen neuen Services alle heissen; wo wären wir heute ohne diese Tools? Der Wandel, den das Marketing dadurch erfahren hat, ist durchaus als dramatisch zu bezeichnen. Was aber genau macht diesen extremen Wandel aus? Gibt es das klassische Marketing eigentlich noch, wie wir Marketer es einmal in den Business-Schools oder Unis gelernt haben? Ist unser Wissen überhaupt noch etwas wert?
Kürzlich hatte ich ein Gespräch mit einer Kundin, die für das Marketing einer Privatschule verantwortlich ist. Sie erklärte mir, dass es heute richtig schwierig sei, den richtigen Marketing-Mix zu finden. Heute müsse man ja vor allem online präsent sein, das Geld für das klassische Marketing sei doch sowieso nur verlorene Müh, sprich aus dem Fenster geworfen. Sie stellte mir gleich selbst die Frage: Brauchen wir klassisches Marketing überhaupt noch? Ganz ehrlich: wer hätte 1995 geglaubt, dass sich das Internet in weniger als 20 Jahren zu dem entwickelt, was es heute ist? Was sich seit der Lancierung des WWWs getan hat, kann sich sehen lassen. Und die Entwicklung nimmt kein Ende: Der Smartphone und Tablet-Hype ist in vollem Gange, da läutet Google mit seiner Datenbrille Google-Glass bereits die nächste Innovation ein. Und die Tools werden immer smarter (während man das von den Nutzern nicht unbedingt behaupten kann). Wo das wohl hinführt?

Probleme mit der Anpassung
War es früher wirklich einfacher, als Marketer mit potenziellen Kunden in Kontakt zu treten? Wahrscheinlich nicht. Es war nur anders. Weil sich viele dieser alten Kanäle bewährt haben, gibt es sie auch heute noch. Beispiel: auch 2013 bekommt man via TV die größte Reichweite. Digitale Kanäle wie das Internet mögen Print abgehängt haben, doch das Fernsehen hält sich wacker (wie effektiv die Werbung im TV ist, ist ein ganz anderes Thema. Ein bekannter Marketing-Professor aus St.Gallen sagte mir einmal: „TV-Werbung lohnt sich nur für den Marktleader.“). Und meine Devise ist sowieso seit langem: PR ist die bessere Werbung. Es sollte daher viel mehr Geld in PR-Aktivitäten fliessen als in klassische Werbung. Aber das ist ein anderes Thema …
Gehen wir nochmals zurück zu Google: Der Suchmaschinenriese hat ebenfalls dazu beigetragen, dass sich viele PR-Manager von alten Ideen verabschieden mussten. Nur ist das auch 2013 in so manchen Köpfen noch nicht richtig angekommen. Suchmaschinenoptimierung (=SEO) ist die aus der Notwendigkeit geborene Disziplin, bei Google möglichst gut zu performen. Sicher ist: nicht alle Maßnahmen, die im Bereich SEO angewendet werden, mögen transparent sein. Ohne das Thema Suchmaschinenoptimierung allerdings wäre Google heute nicht die qualitativ hochwertigste Suchmaschine, die wir kennen (und Achtung an alle Facebook-Fans oder -Gegner: Die Alternative Google+ wird genau aus Gründen der SEO immer wichtiger im Marketing. Wer also diese Plattform einfach links liegen lässt, muss dies später vielleicht einmal teuer bezahlen – oder mit einem grossen Aufwand in einer Haurückübung nachrüsten! Lest dazu meinen früheren Artikel über Google+).
Nach wie vor geht es im Marketing darum, die richtige Zielgruppe zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu erwischen. Das war immer schon das Ziel. Nicht umsonst machen Anbieter bestimmter Biersorten zum Beispiel genau dann TV-Werbung, wenn ein Fußballspiel läuft. Die Zielgruppe ist in diesem Zeitfenster aktiv und für das Produkt empfänglicher. Im Marketing-Mix sollten solche klassischen Mittel daher nicht fehlen – wenn sie sich rentieren. Für ein KMU geht es sicher nicht darum, mehr Reichweite via TV zu generieren. Aber auch bei kleinen Budgets kann man gut auf sich aufmerksam machen  – mit der richtigen Strategie, den richtigen Massnahmen. Und dafür sind die neuen Medien, bzw. Social Media und Online-Marketing wie geschaffen und müssen auf jeden Fall im Marketing-Mix enthalten sein.

Zukunft des Marketing?
Marketingfachleute müssen umdenken und sich weiterentwickeln. Sie müssen flexibel sein und sich auf die neuen Gegebenheiten einstellen. Gelingt das nicht, droht der Stillstand, und vielleicht die Katastrophe für das jeweilige Unternehmen. Das klassische Marketing wird jedoch nicht aussterben. Es wird sich verändern, Teile davon werden in anderen Disziplinen aufgehen, bestimmte Bestandteile werden zurückgefahren oder zugunsten sozialer Medien eingestellt. Wie so oft im Leben verschwindet nichts wirklich. Vielmehr baut alles aufeinander auf. Auch beim Marketing ist das so und wird in Zukunft so bleiben. Wer es versteht, sich wie in einem Baukastensystem bei allen einzelnen Instrumenten zu bedienen, wird auf lange Sicht erfolgreich sein.

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