Was eine gute Bildlegende ausmacht

Bilder spielen bekanntlich eine wichtige Rolle für Texte in Zeitungen, Mitarbeiter- und Kundenmagazinen, Newslettern usw. Sie wecken bei der Leserschaft Aufmerksamkeit. Aber was ist eigentlich mit den Bildlegenden? Braucht es sie überhaupt?

Exponierte Stellung im Artikel
Immerhin befinden sie sich an einer exponierten Stellung – umso mehr lohnt es sich, die Legenden mit Bedacht zu formulieren. Sie eignen sich, um eine zusätzliche Information zu transportieren oder dem Betrachter und Leser das dazugehörige Bild zu erklären. Damit Bildlegenden diese Funktion auch richtig wahrnehmen können, gilt es beim Verfassen ein paar wichtige Regeln zu beachten: So bestehen diese Texte idealerweise aus ein bis drei Sätzen. Sie sollten auf keinen Fall etwas zum Bild aussagen, was der Betrachter auf den ersten Blick selbst erkennt. Und sie sollten inhaltlich nicht wiederholen, was schon im Titel, Lead oder den Zwischentiteln des dazugehörigen Textes steht. Solche Doubletten langweilen den Leser und bringen ihm keinen Mehrwert.

Vollständige, kurze Sätze
Bildlegenden sind vollständige und sprachlich korrekte Sätze. Damit sie knackig wirken, sollten sie etwa zehn bis zwölf Wörter umfassen. Übrigens: Bildlegenden dürfen auch im Präsens abgefasst sein, obwohl der auf dem Foto festgehaltene Moment bereits Vergangenheit ist. Man nennt dies das „Stilistische Präsens“.

Ein Beispiel für eine knackige Bildlegende finden Sie in diesem Beispiel aus dem VIVANTI-Vorsorgemagazin der St.Galler Kantonalbank:

Beispiel Bildlegende

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